Royal Enfield Interceptor 650 Flat Track – So entsteht ein Flat Track-Special für den Dirt-Oval
Royal Enfield ist vor wenigen Wochen erstmals im AMA Flat Track-Meisterschaft angetreten und startet in der Twins-Kategorie, also bei den Zweizylindern.
Das bedeutet, dass der Motor, der die Interceptor und die Continental GT antreibt, nun auch eine sportliche Ableitung gefunden hat und in der gesamten Saison versuchen wird, den renommierten Gegnern wie Indian FTR 750 und Harley-Davidson XR750 Zehntelsekunden abzunehmen.
Vor allem aber zeigt der 646-ccm-Reihen-Zweizylinder ein enormes Potenzial, und wenn er in die richtigen Hände gelangt (in diesem Fall die von Moto Anatomy, Harris Performance und S&S Cycles), kann das sonst so entspannte und lässige Triebwerk dieser beiden Motorräder zum echten Biest werden!
Und da wir über Flat Track sprechen, warum nicht darüber nachdenken, diesen zeitlos gestylten Roadster in einen Tracker im typischen Stil der Siebziger Jahre zu verwandeln?
Aber gehen wir der Reihe nach.
ERFAHRE, wie du eine Royal Enfield INTERCEPTOR FLAT TRACK baust
Scrambler vs Flat Track – die Unterschiede
Diese beiden Custom-Kategorien werden oft verwechselt, und das aus gutem Grund: Viele Merkmale sind ähnlich, aber Einsatzzweck und Optik unterscheiden sich dennoch. Hier die Gründe:
- Design: Die Flat Tracker besitzt seitliche Startnummerntafeln und eine Tafel vor dem Lenker. Letztere rahmt bei straßenzugelassenen Umbauten meist den Scheinwerfer ein.
- Fahrwerk: Die Scrambler hat als Grundphilosophie längere Federwege als die Serienmodelle, die Flat Tracker jedoch nicht. Während Scrambler mit einem größeren Vorderrad (21 oder 19 Zoll) im Vergleich zum Hinterrad ausgestattet sind, haben Flat Tracker in der Regel gleich große Felgen (wie bei der Royal Enfield Interceptor). Auch beim Reifenprofil gibt es Unterschiede: Bei der Scrambler dürfen Stollenreifen nicht fehlen, während die Flat Tracker sie bevorzugen ein dichteres, weniger hervorgehobenes Wabendesign.
- Mechanik: Beide sind mit dem klassischen hochgelegten Auspuff ausgestattet, jedoch aus unterschiedlichen Gründen: Bei den Scramblern war das Hochlegen des Auspuffs ursprünglich ein Schutz gegen Wasser und Schlamm, bei den Flat Trackern hingegen dient es dazu, den Weg vom Motor zum Endschalldämpfer so kurz wie möglich zu halten.
Deine Royal Enfield Interceptor 650 Flat Track
Wenn du beim Lesen der wenigen Punkte im vorherigen Absatz festgestellt hast, dass ein Tracker genau das Richtige für dich ist, dann bist du jetzt am richtigen Ort, denn mit wenigen einfachen „virtuellen“ Schritten verwandeln wir eine Royal Enfield Interceptor in einen perfekten Dirt-Track-Blitz.
Fangen wir mit den Grundlagen an: Wenn es ein Flat Tracker werden soll, dürfen Seitendeckel mit Startnummerntafel nicht fehlen, und in unserem Shop findest du sowohl die von Baak signierten, zu denen auch die Scheinwerferhalterung der französischen Marke ergänzt werden kann, um alles „nach allen Regeln der Kunst“ zu machen.
https://cafetwin.com/prodotto/tabella-portanumero-baak-per-interceptor-e-continental-gt/Um die Optik zu vervollständigen – und dabei auch die Performance und die Sitzposition zu berücksichtigen – sind ein hoher Lenker und die Auspuffanlage grundlegende Elemente: LSL und Biltwell bieten zwei starke Optionen, um das Motorrad noch aggressiver und durchsetzungsfähiger zu machen, sobald du im Sattel sitzt. Für den richtigen Sound sorgen die Zard Flat Track Krümmer, die ihr das Family Feeling der ikonischen Scrambler verleihen. Sollte aus anderen Gründen aber die Wahl auf eine tiefliegende Auspuffanlage fallen, keine Sorge: Im entsprechenden Bereich findest du das passende Modell für jeden Bedarf und Geschmack.
https://cafetwin.com/prodotto/scarico-zard-flat-track-con-collettori/Beleuchtung, Reifen, Griffe und weitere Details tragen natürlich zum Gelingen des Projekts bei, das dich, sobald es fertig ist, jede Kreisverkehrsinsel wie eine Dirt-Track-Bahn nehmen lässt: Vollgas und quer!
https://www.youtube.com/watch?v=Hjj2EFCPXmk&feature=emb_title